Boedecker.Colleagues

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Mehr Transparenz: Private Equity schafft Mehrwert
 
Private Equity schafft Mehrwert durch Wachstumsstrategien. Zu diesem Ergebnis kommt Oliver Gottschalg, Wissenschaftler an der Wirtschaftshochschule HEC, Paris. Seit 1980 untersuchte er im Auftrag des europäischen Parlaments mehr als 5.500 fremdfinanzierte Beteiligungskäufe und 1.000 voll investierte Private-Equity-Fonds.

Nach einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kam Gottschalg in seiner bisher unveröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass die Branche im Durchschnitt besser als er S&P 500 Index abschloss. Dabei ist die Spreizung der Renditen jedoch sehr groß. Oftmals werde der Vorteil von Private Equity durch Managementgebühren und Gewinnbeteiligungen ausgeglichen.

Gottschalg forderte vor diesem Hintergrund eine erhöhte Transparenz der Private-Equity-Fonds. Nach Einschätzung von Boedecker.Colleagues kann sich diese jedoch nicht nur auf den so genannten Track Record beziehungsweise erfolgreiche Exits oder das laufende Geschäft beziehen.

Zum einen seien einige Fonds bei der Ausgestaltung ihrer Corporate Governance gefordert. Zum anderen erlange auch vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Konsolidierung in der Branche das immaterielle Vermögen der Fondsgesellschaften wachsende Bedeutung. Hierbei sei insbesondere an eigene Managementfähigkeiten, aber auch bestehende Netzwerke zu denken. „Insbesondere kleineren Gesellschaften bieten wir effiziente Unterstützung, die notwenige Weichenstellungen für den erfolgreichen Weg in die Zukunft vorzunehmen“, heißt es bei der Hamburger Strategie- und Kommunikationsberatung.
 
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