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Aktuelle Erfolgskriterien für Börsengang in Deutschland Discounts sinken auf fünf bis zehn Prozent Hamburg, 24. Februar 2004. Bis zu 20 Unternehmen werden im laufenden Jahr den Sprung aufs deutsche Börsenparkett wagen. Zum Ende der Jahresabschlusssaison im März erfolgt wahrscheinlich die erste Zeichnungsaufnahme. Der Kapitalmarkt wartet auf frische Papiere und neue Storys, heißt es bei Europas führenden Investmentbanken übereinstimmend. Werden die wesentlichen Erfolgskriterien beachtet, sind derzeit Platzierungen mit einem Nachlass auf den fairen Wert - einem so genannten Discount - von lediglich fünf bis zehn Prozent möglich. Dies geht aus Experteninterviews hervor, die Boedecker.Colleagues in der vergangenen Woche führten. Anders als um die Jahrtausendwende entscheidet derzeit nicht die Branchenzugehörigkeit über die Akzeptanz der neuen Papiere, heißt es bei der Hamburger Strategie- und Kommunikationsberatung weiter. Investoren setzen überwiegend auf Sicherheit. Daher müssen Börsenkandidaten den Erfolg ihres Geschäftsmodells bereits bewiesen haben und nachvollziehbare Perspektiven bieten. Im Fall der Fälle sollten die Aktien zudem wieder leicht zu verkaufen sein. Auch darum wird ein Platzierungsvolumen zwischen 100 und 200 Millionen Euro derzeit als Minimum für einen Börsengang betrachtet. Weitere Ergebnisse der Experteninterviews veröffentlichen Boedecker.Colleagues in ihrem am kommenden Donnerstag (26.02.04) erscheinenden elektronischen Investor-Relations-Newsletter. |