|
| << Zur Hauptseite: Presse |
|
Vortrag wertorientierte Personalwirtschaft Gute Corporate Governance verlangt strategischen Aufbau von intellektuellem Vermögen Hamburg, 26. Oktober 2004. Mittelfristig wird sich die Personalwirtschaft der deutschen Unternehmen zu einem professionellen Management des intellektuellen Vermögens entwickeln. Zudem wird ihr eine wichtige Vermittlungsposition zwischen den verschiedenen Interessengruppen der Unternehmen zukommen. Dies prognostizierte Jürgen M. Boedecker, Senior der Strategie- und Kommunikationsberatung Boedecker.Colleagues, am Montag (25.10.2004) auf einem Forum für Personalfachleute, zu dem die Beratungsgesellschaft v. Rundstedt & Partner nach Hamburg eingeladen hatte. Boedecker begründete seine Einschätzung unter anderem damit, dass der Grundsatz einer wertorientierten Unternehmensführung und damit die Ausrichtung aller Funktionen am Ziel der nachhaltigen Gewinnerzielung inzwischen weitgehend akzeptiert sei. Im Zuge einer sich weiter verändernden Struktur der Unternehmensfinanzierung werde sich dieser Grundsatz als Ausdruck guter Corporate Governance unabhängig von Gesellschaftsform und Unternehmensgröße in der Praxis weiter durchsetzen. Personalaufwendungen, aber auch die Qualität und Motivation der Mitarbeiter sowie die Effizienz ihres Einsatzes seien wesentliche Einflussgrößen für Gewinnerzielung und Unternehmenswert. Vor dem Hintergrund von Globalisierung und allgemeinem Strukturwandel sei es auch im Personalbereich immer wichtiger, die richtige Balance zwischen Aufwand und Nutzen zu halten. "Es ist ein oft anzutreffendes Missverständnis werotientierter Unternehmensführung, Mitarbeiter als reinen Kostenfaktor zu sehen. Es ist aber ebenso falsch, möglichst viele Mitarbeiter mit möglichst hoher Qualität regelrecht horten zu wollen", unterstrich Boedecker. "Zwar sind die Mitarbeiter wesentlich für die Höhe des intellektuellen Vermögens eines Unternehmens. Dessen Wert bemisst sich aber ausschließlich nach den im Wertschöpfungsprozess erzielten Gewinnen." Nach Einschätzung des Redners gehört die Zukunft daher einer wertorientierten Personalwirtschaft, die auf strategischen Zielen aufbaut, sich an unternehmensspezifischen Wettbewerbsvorteilen orientiert und die eigenen Kosten minimiert. Für ein derartiges System präsentierte Boedecker verschiedene Planungs- und Kommunikationsansätze. Für viele Personalfachleute sei die anstehende Entwicklung sicherlich eine beachtliche Herausforderung. Sie sei für sie aber auch mit der großen Chance verbunden, „sich vom Verwalter zum Business-Partner der Unternehmensleitung zu entwickeln.“ Weitere Informationen: Boedecker.Colleagues Strategie- und Kommunikationsberatung Telefon 040 - 37 50 30 13 E-Mail info(at)ir-consultants.de |